Partnersuche für ein exzellent zusammengestelltes Konsortium

Für einen überzeugenden Antrag und ein erfolgreiches Projekt ist die Zusammenstellung der Partnereinrichtungen von großer Bedeutung. Es ist wichtig, dass im Konsortium alle Kompetenzen und notwendigen Ressourcen abgedeckt sind. Dies schließt sowohl Personal als auch notwendige Infrastrukturelemente ein. Die Expertise der verschiedenen Partner sollte sich ergänzen. Bedenken Sie dabei, dass in EU-Projekten auch Aspekte wie Verbreitung, Verwertung und Stakeholderbeteiligung einen großen Stellenwert haben.

Bei der Bildung des Konsortiums sollte die sinnvolle Umsetzung des Projektes im Vordergrund stehen – eine bestimmte geografische Zusammensetzung der Partnereinrichtungen ist nur zu berücksichtigen, wenn dies im Topictext explizit gefordert oder durch die Problemstellung bedingt ist. Die Mitwirkung in vorangegangenen EU-Projekten ist natürlich von Vorteil, aber keine Bedingung. Jedoch wird eine ausgeglichene Beteiligung von Männer und Frauen im Konsortium unterstützt. Das Gleichgewicht der Geschlechterverteilung in den Forschergruppen ist daher als Priorisierungskriterium bei der Evaluation von Projektanträgen mit gleicher Punktzahl als horizontales Kriterium eingeschlossen worden.

Oft basieren Konsortien auf bereits bestehenden Kooperationen. Sonst bieten viele nationale und internationale Datenbanken, Netzwerke und Partnering Events die Gelegenheit kompetente Partner zu finden. In folgenden Projektdatenbanken sind laufende und abgeschlossene Projekte der bisherigen Forschungsrahmenprogramme aufgelistet. Zusätzliche haben Sie über folgende Partnering Datenbanken die Möglichkeit nach einem Partner mit einer speziellen Expertise zu suchen oder die eigene Expertise anzubieten.