Aufruf zur Einbindung internationaler Einrichtungen in Horizont 2020-Verbundprojekte

Unter dem Motto „open to the world“ ruft die Europäische Kommission zur Einbindung von Einrichtungen aus Drittländern in Horizont 2020-Verbundprojekte auf. Alle Länder sind teilnahmeberechtigt.

Neben den EU-Mitgliedstaaten und an Horizont 2020 assoziierten Staaten sind Einrichtungen aus einkommensschwachen Drittländern nicht nur teilnahme-, sondern auch förderberechtigt. Einrichtungen aus anderen Drittländern werden nur in Ausnahmefällen oder in bestimmten, dafür vorgesehenen Topics gefördert. Einige dieser Länder haben daher einen Kofinanzierungs-Mechanismus eingerichtet, sodass Einrichtungen aus den entsprechenden Ländern nationale Fördergelder erhalten können, wenn sie an einem erfolgreichen Horizont-2020-Antrag beteiligt sind. Dies betrifft folgende Länder:
Australien, Brasilien, Kanada, China, Hong Kong & Macau, Indien, Japan, die
Republik Korea, Mexiko, Russland, Taiwan und die USA.

Im Programmbereich „Gesundheit“ (Gesellschaftliche Herausforderung 1) sind Einrichtungen aus den USA auf Grund eines Abkommens in vielen Ausschreibungen direkt über Horizont 2020 förderberechtigt.