Bekanntmachung zur Förderung von Antragstellungen in Horizont 2020 mit Partnern aus Nord- und Südamerika

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Einreichfrist für seine Bekanntmachung zur Förderung von Antragstellungen in Horizont 2020 mit Partnern aus Nord- und Südamerika verlängert: Anträge können noch bis zum 21. Dezember 2018 eingereicht werden.

Gefördert wird die Vorbereitung und Antragstellung von Projekten zu thematisch relevanten Programmlinien in Horizont 2020. Dazu gehören u.a. der Programmbereich „Gesundheit“ (Gesellschaftliche Herausforderung 1), der Programmbereich „Bioökonomie“ (Gesellschaftliche Herausforderung 2) und die Schlüsseltechnologie Biotechnologie in der Programmlinie „Führende Rolle bei grundlegenden und industriellen Technologien“.

In die geplante Antragstellung müssen Partnerländer aus Nord- und Südamerika einbezogen werden, darunter mindestens eines der folgenden Länder: Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Kuba und Mexiko sowie Kanada und die USA.

In der Regel können sich Einrichtungen aus nord- und südamerikanischen Länder an allen Horizont-2020-Ausschreibungen für Verbundforschungsprojekte beteiligen. In den Programmbereichen „Gesundheit“ und „Bioökonomie“ gibt es darüber hinaus einige Ausschreibungen, die sogar explizit zum Einbezug von nord- oder südamerikanischen Ländern aufrufen, z.B.:

In Abhängigkeit der Ausschreibungsbedingungen können die Länder an den spezifischen Ausschreibungen nicht nur teilnehmen, sondern ggf. auch Fördergelder erhalten. Einrichtungen aus einkommensschwachen Ländern sind prinzipiell förderberechtigt. Im Programmbereich „Gesundheit“ sind Einrichtungen aus den USA auf Grund eines Abkommens in vielen Ausschreibungen ebenfalls förderberechtigt.